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24.03.2010, 15:40 Uhr | Guido Koch
„Öffentlicher Beschäftigungssektor“ der Landesregierung hilft Langzeitarbeitslosen nicht
Das Ziel Langzeitarbeitslose in Beschäftigung zu bringen ist gut. Doch mit der geplanten Einrichtung eines „öffentliche Beschäftigungssektors“ droht die Landesregierung ihre guten Absichten in das Gegenteil zu verkehren.
Bei aller anfänglichen Freude über einen Job  im "öffentlichen Sektor" werden die scheinbar Begünstigen am Ende der Maßnahmen aller voraussichtlich nach wieder auf der Straße stehen. Den Langzeitarbeitslosen in Brandenburg hilft nur echte Arbeit statt einer neuen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme im großen Stil. 
Das Geld für den "öffentlichen Beschäftigungssektor" sollte stattdessen in die gezielte und individuelle Qualifikation gerade von älteren Arbeitslosen investiert werden. Außerdem sind die Rahmenbedingungen zu verbessern, damit in der Wirtschaft anständig bezahlte Arbeitsplätze für Menschen entstehen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind.
Mit der Einrichtung eines "öffentlichen Beschäftigungssektors" auf Kosten der Steuerzahler werden dagegen bestehende rentable Arbeitsplätze in den Unternehmen gefährdet.