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13.02.2012, 23:02 Uhr | Nando Strüfing
LAUMANN BEKRÄFTIGT NOTWENDIGKEIT EINER LOHNUNTERGRENZE
Am Montag fand im Potsdamer Arcora-Hotel die Fachveranstaltung der CDU-Landtagsfraktion "Brandenburg-Arbeitsplatz der Zukunft" statt. Hierzu konnte die märkische Union u.a. den CDA-Bundesvorsitzenden und Chef der CDU-Landtagsfraktion in NRW, Karl-Josef Laumann, begrüßen. Neben Laumann und dem CDA-Landesvorsitzenden Guido Koch nahmen zudem die CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende in Brandenburg, Dr. Saskia Ludwig, und Knut Deutscher von der Handwerkskammer Cottbus auf dem Podium Platz.

Potsdam - Laumann, der als Initiator des Beschlusses zur Einführung einer allgemeinen Lohnuntergrenze auf dem Bundesparteitag im November 2011 in Leipzig gilt, betonte, dass es weder im Sinne Konrad Adenauers oder Ludwig Erhards noch der Christlichen Soziallehre war, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne jeglichen Schutz Dumpinglöhnen auszusetzen. Auch dies stehe hinter dem Gedanken der Sozialen Marktwirtschaft, für die die Union eintritt.

Guido Koch begrüßte grundsätzlich die Lohnuntergrenze, merkte aber an, dass die jeweiligen Löhne vom Unternehmer auch erst erwirtschaftet werden müssen. Dies sollte bei der Umsetzung im Auge behalten werden.

Auch das Thema Jugendarbeitslosigkeit und Ausbildung kam zur Sprache. Knut Deutscher von der Handwerkskammer Cottbus lobte die Bemühungen der Unternehmen in seinem Zuständigkeitsbereich. Oftmals liege es leider auch an den jungen Menschen, die entweder ihre Lehre abbrechen oder aufgrund ihrer mangelnden Qualifizierung nicht weiterbeschäftigt werden. Hier müssten klare Verbesserungen in der Bildungspolitik geschaffen werden.

Karl-Josef Laumann sprach sich zuletzt dafür aus, die ländlichen Räume zu stärken. Es dürfe nicht dazu führen, dass sich alles auf die Städte und Ballungsräume konzentriere und keiner mehr auf dem Land leben wolle. Denn eine Errungenschaft Deutschlands war bislang die Dezentralisierung und die damit verbundene Stärkung aller Regionen. Hier bestehen im Übrigen keine Unterschiede zwischen den Bundesländern. Auch Nordrhein-Westfalen habe damit zu kämpfen.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, um Brandenburgs Arbeitsmarkt zukunftsfähig zu machen.