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09.03.2013, 15:29 Uhr | Anja Schmollack
Emanuel Duhs ist neuer Landesvorsitzender der CDA Brandenburg
Pressemitteilung
Am Samstag, den 09. März 2013, wählten die Mitglieder des CDA Landesverbands Brandenburg Emanuel Duhs aus Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) zu ihrem neuen Vorsitzenden. Duhs löst Guido Koch, der aus beruflichen Gründen das Amt nicht wieder antrat, ab.
Wildau - „Ich stehe für eine Politik, die die Rechte der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen stärken muss, die aber auch nicht den wirtschaftlichen Aspekt außer acht lassen darf“, sagte Duhs bei seiner Kandidatur. „Die CDA Brandenburg steht, im Gegensatz zu den 'linken' Parteien, für eine realistische Sozialpolitik. Und wir werden deutliche Impulse für die arbeitspolitischen Felder der CDU geben“, so der frisch gebackene Landesvorsitzende.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Nando Strüfing sowie Michael Wolter gewählt. Neuer Schatzmeister ist Leo Costamante von Klarner. Zu  Beisitzern wählten die Mitglieder auf der Landestagung Mathias Blank, Petra  Müllenbach, Thomas Steins, Anja Schmollack und Lukas Stähler.

Der erste Teil der Landestagung galt dem Thema „Brandenburg nach der Schule: Auf und davon?!“. Nach den Grußworten des CDU Landesverbands Brandenburg, die die Generalsekretärin Frau Anja Heinrich übermittelte, gab es eine lebhafte Podiumsdiskussion. Als Gäste waren Elke Hannack (Bundesvorstand ver.di und stellvertretende CDA-Bundesvorsitzende) und Jana Schimke (CDU-Bundestagskandidatin und Referentin bei der BDA) geladen.

Leitfaden war, dass Schulabgänger viel zu häufig das Land verlassen. Konsequenz daraus ist, dass die Betriebe oftmals vergebens nach Auszubildenden suchen und ganze Regionen zu veröden drohen. Die rot-rote Landespolitik verbaut den jungen Menschen die Zukunft in unserem Land.

Guido Koch dazu: „Wir möchten, dass die Menschen in unserer Heimat eine Chance haben. Dazu gehören weiterführende Bildungsmöglichkeiten, berufliche Perspektiven, gerade auch im berlinfernen Raum. Aber auch infrastrukturelle und kulturelle Angebote, die attraktiv für junge Leute sind. Dann heißt es vielleicht bald: Brandenburg nach der Schule: Ich bleibe hier!“