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19.06.2017, 01:18 Uhr
Rot-rot ist in der Pflicht zehn Jahre Besoldungsunrecht zu heilen
Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft stellt sich hinter Beamte
In der laufenden Debatte zur verfassungswidrigen Beamtenbesoldung im Land Brandenburg meldet sich jetzt auch die CDA Brandenburg zu Wort.
Aus Sicht der Christlich-Demokatischen Arbeitnehmerschaft steht die Landesregierung in der politischen Verantwortung, mehr als zehn Jahre Besoldungsunrecht zu heilen. Hierzu erklärte die CDA-Landesvorsitzende Anja Schmollack: „Wir unterstützen den Einsatz der Gewerkschaften und Berufsvertretungen für die mehr als 34.000 betroffenen Landesbediensteten. Für uns ist es eine Frage der gelebten sozialen Gerechtigkeit, dass Polizisten und Feuerwehrmänner für ihren wertvollen täglichen Einsatz zu unserem Schutz und für unsere Sicherheit ordentlich bezahlt werden. Wer Brandenburg als Bildungsland entwickeln will, der muss auch Lehrerinnen und Lehrern ein ordentliches Besoldungsangebot machen.“

Für die CDA Brandenburg ist klar, wer die Attraktivität und die Leistungsfähigkeit der Landesverwaltung Brandenburg erhalten will, um unser Land für die Herausforderungen der Zeit zukunftsfest zu machen, der muss als Arbeitgeber seine Verantwortung für sozialgerechte, auskömmliche und rechtmäßige Löhne ernst nehmen. „Wir sind verwundert, dass die rot-rote Landesregierung 450 Millionen EUR für eine nicht notwendige Kreisreform ausgeben möchte, aber keinen Cent mehr für ihre Landesbediensteten übrig zu haben scheint“ ergänzte Daniel Sauer vom CDA-Landesvorstand. Mit dem Vorschlag der Gewerkschaft der Polizei, durch eine pauschale Einmalzahlung in Höhe von 3.000 EURO die zu geringen Zahlungen in den Jahren 2004 bis 2014 auszugleichen und mit einem Zuschlag von 2 % die Besoldung für die Zukunft verfassungsfest zu machen, liegt angesichts der sprudelnden Steuereinnahmen und Haushaltsüberschüsse in Brandenburg ein finanzierbares Angebot auf dem Tisch liegt.